In einer Zeit, in der Kriege, Krisen und Katastrophen Schlag auf Schlag folgen, erlebt das Unheimliche in Kunst und Popkultur eine auffällige Renaissance. Wie uns fiktionale Inhalte das Fürchten lehren.
…. mehr lesen: Deutschlandfunk Kultur (Quelle)
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In einer Zeit, in der Kriege, Krisen und Katastrophen Schlag auf Schlag folgen, erlebt das Unheimliche in Kunst und Popkultur eine auffällige Renaissance. Wie uns fiktionale Inhalte das Fürchten lehren.
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Die Villa Massimo in Rom ist seit Jahrzehnten ein Refugium für deutsche Künstler und Intellektuelle. Ihre Leiterin Julia Draganović beobachtet in Italien, wie Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Kulturpolitik zum Instrument ihrer Politik macht.
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In ein paar Monaten wird der französische Street Artist JR den Pont Neuf in eine Hommage an Christo und Jeanne-Claude verwandeln – ein begehbares Labyrinth. Hier erklärt er vor Ort, was er damit wirklich sagen will.
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Aus harmlosen Fotos entstehen mithilfe von KI täuschend echte Deepfake-Pornos. Das musste laut „Spiegel“ auch die Schauspielerin Collien Fernandes erleben. Was Betroffene tun können.
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Definition Fotojournalismus
Fotojournalismus ist eine Form des visuellen Journalismus, bei dem ein Fotograf Ereignisse und Situationen festhält, um eine Nachrichtengeschichte zu unterstützen oder eine Nachrichtengeschichte unabhängig zu erzählen. Diese Praxis entstand im frühen 20. Jahrhundert, als die technologische Entwicklung es ermöglichte, Fotos schnell zu kopieren und in Zeitungen und Zeitschriften zu veröffentlichen.
Hauptmerkmale des Fotojournalismus
Authentizität: Der Kern des Fotojournalismus ist Authentizität. Bilder sollten ehrlich und offen sein, um die Wahrheit der Zeit oder des Ereignisses widerzuspiegeln.
Erzählfähigkeiten: Fotojournalisten erzählen Gesc hichten durch Bilder. Jedes Foto sollte eine Geschichte erzählen oder Teil einer größeren Erzählung sein.
Technische Qualitäten: Neben der Fähigkeit, eine Geschichte zu erzählen, ist auch die technische Fähigkeit, die Kamera zu manipulieren, wichtig.
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Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnte sich das Foto in der Presse richtig durchsetzen. 1904 baute der englische „Daily Mirror“ als erste Zeitung der Welt vermehrt Fotos auf seinen Seiten ein. Die New York Times druckte erst ab 1922 regelmäßig Fotos ab. Bis dahin blieb es üblich, Kupferstiche und Zeichnungen zu verwenden. Das Bild war zu dieser Zeit ohnehin eher Illustration als Nachricht. Fotos wurden deshalb auch bis mindestens 1910 bedenkenlos retuschiert.
Erst in den 1920er-Jahren gab es einen Umschwung, als die ersten Bildnachrichten auftauchten. Diese ersten Momentaufnahmen mit eigenem Nachrichtenwert waren Sportbilder. Der endgültige Durchbruch gelang dem Fotojournalismus, als es möglich war, die Apparate zu verkleinern und so ihre Einsatzmöglichkeiten zu vervielfachen.