Geniestreich im Privatmuseum: In Karlsruhe werden Skulpturen von Franz Bernhard mit Bildern von Fritz Klemm und Fotografien von Barbara Klemm kombiniert.
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Independent Fine Art Photography
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Geniestreich im Privatmuseum: In Karlsruhe werden Skulpturen von Franz Bernhard mit Bildern von Fritz Klemm und Fotografien von Barbara Klemm kombiniert.
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Am ehemaligen Weimarer Gauforum eröffnet das neue „Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“. Es vergegenwärtigt die Schicksale der Versklavten anhand von Fotografien, Briefen und Objekten eindringlich.
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Und plötzlich sind die Bilder der Ex wieder da: Nach dem Update auf Apple iOS 17.5 berichten zahlreiche iPhone-Nutzer von einem merkwürdigen Fehler. Was steckt dahinter?
Am Montagabend hatte Apple mit iOS 17.5 und iPadOS 17.5 die neuesten Updates für iPhone und iPad veröffentlicht. Die bringen eigentlich nur kleinere Änderungen, erlauben etwa in Europa den Download von Apps von der Seite der Hersteller. Für einige Nutzer hat es aber eine besondere Überraschung parat: Wie aus dem Nichts tauchen plötzlich eigentlich gelöschte Fotos wieder auf – und das teilweise nach Jahren. Kurioserweise könnte hinter dem Problem ausgerechnet ein behobener Fehler stecken.
…. mehr lesen: Stern (Quelle)
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Dr. Richard Neuhauss (1855-1915). Selbstportrait
Eine Fotografie von fotohistorischer Bedeutung wird am 4. Juni 2024 durch das Auktionshaus Lempertz angeboten: Lot 501, erstellt in einem frühen Farbverfahren, dem sog. „Lippmann-Verfahren“, wurde benannt nach seinem Erfinder Professor Dr. Gabriel Lippmann, der für diese Erfindung 1908 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurde.
Lippmann‘s Erfindung verbreitete sich kurz nach seiner Bekanntgabe über die Landesgrenzen hinaus. Auch andere Fotografen experimentierten mit seinem nicht-patentierten Verfahren. Zwischen 1894 und 1900 wurden von der ‚Société française de photographie‘ Wettbewerbe organisiert um – neben anderen Verfahren – auch „die Verbreitung der Lippmannschen Methode zu fördern“. Zu den namhaften Bewunderern des Lippmann-Verfahrens zählten u.a. die Franzosen Louis und Auguste Lumière wie auch der deutsche Arzt und Anthropologe Dr. Richard Neuhauss, der früh die Vorteile der Farbfotografie für seine Arbeit erkannte.
Urheber der zur Auktion vorliegenden Aufnahme war Dr. Richard Neuhauss (1855-1915), ein deutscher Arzt und als Anthropologe ein Förderer der wissenschaftlichen Fotografie auch Fotohistoriker*innen ein Begriff. 1898 verfasste Neuhauss eine 70-seitige Abhandlung mit einer detaillierten technischen Anleitung zur Herstellung von Lippmann-Fotografien, in deren Vorwort er schreibt: „Unter den Verfahren zur Herstellung farbiger photographischer Aufnahmen ist dasjenige von G. Lippmann bis jetzt das einzige, welches mit Recht den Namen ‚Farbenphotographie‘ verdient.“ [Dr. med. R. Neuhauss, Die Farbenphotographie nach Lippmann’s Verfahren. Neue Untersuchungen und Ergebnisse (Encyklopädie der Photographie, Heft 33), Halle Saale 1898]. Wie aus seinen Labornotizen hervorgeht, fertigte Neuhauss über 2500 Lippmann-Fotografien, vor allem von unbelebten Gegenständen.
Eine interferentielle Farbaufnahme ist eine unikate, nicht reproduzierbare Fotografie und zeichnet sich durch höchste Farbbrillianz aus, die jedoch nur aus einem bestimmten Winkel wahrgenommen werden kann. Sie besteht aus einer etwa 2 mm starken, mit einer Silberemulsion beschichteten Glasplatte als optischer Bildträger, deren Rückseite mit schwarzem Lack überzogen wird. Auf die beschichtete Seite der Glasplatte wird ein Glasprisma geklebt. Um die Handhabung zu erleichtern und das Bild zu schützen, werden die Kanten mit schwarzen Klebepapierstreifen versiegelt. Das Lippmann-Verfahren ist bislang das einzige fotografische Verfahren, das alle Farben des Spektrums festhält, anstatt sie dreifarbig zu zerlegen. Wegen der Komplexität der Herstellung, der langen Belichtungszeit von mindestens 5-10 Minuten, der hohen Kosten (durch die Verwendung von Quecksilber) und der eingeschränkten Nutzbarkeit durch den engen Betrachtungswinkel, hat es sich jedoch auf Dauer nicht durchsetzen können und wurde von anderen Verfahren abgelöst.
Richard Neuhauss präsentiert sich auf der hier zu ersteigernden Fotografie in der Pose des selbstbewussten Gelehrten auf dem Höhepunkt seiner wissenschaftlichen Karriere in privater Umgebung im Hausmantel, dessen farbkräftiges Muster sich für die Demonstration des Verfahrens in besonderem Maße eignet. Eine zweite Version desselben Motivs befindet sich als Dauerleihgabe der ‚Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt‘ in der Albertina in Wien.
In den letzten Jahren gab es zwei Ausstellungen, die dem „Lippmann-Verfahren“ gewidmet waren: im Photo Elysée, Lausanne (Gabriel Lippmann. Die Fotografie der Farben, 03.03 – 21.05.2023) und in Preusmuseum, Oslo (Slow Color Photography. Richard Neuhauss and Hans Lehmann.s photographs from The Preus museum Collection, 28.08 2021 – 24.04 2022).
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Im Idealfall wird ein Bild durch einen Rahmen bestmöglich präsentiert und gleichzeitig geschützt. Während im privaten Gebrauch der erste Aspekt im Vordergrund stehen mag, rücken im musealen Kontext konservatorische Aspekte, den ästhetischen gleichwertig, in den Fokus. Eine konservatorisch gute Rahmung schützt ein Werk vor schädlichen Einflüssen wie Licht, Luftschadstoffen, Klimaschwankungen und mechanischen Beschädigungen. Doch nicht…
…. mehr lesen: Der Sprengel FOTO-Blog (Quelle)